| 04.07.2010 |
Volksentscheid zum Nichtraucherschutz
http://www.landkreis-bayreuth.de/LandkreisBayreuth/DerLandkreis/Wahlen/Volksentscheid2010.aspx
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| 23.06.2010 |
Filiale der Raiffeisenbank schließt zum 1. August
Nur der Geldautomat bleibt
Die Raiffeisenbank Hollfeld-Waischenfeld-Aufseß schließt ihre Filiale in Plankenfels zum 1. August. Dies wurde im Zuge der jüngsten Gemeinderatssitzung erst so richtig bekannt, als Karlheinz Will (CSU) an Bürgermeisterin Luise Goldfuß (WG) eine entsprechende Anfrage richtete.
Goldfuß verwies jedoch auf den anschließenden nichtöffentlichen Sitzungsteil, in dem dieses Thema behandelt wurde.
Raiffeisenvorstand Peter Lang bestätigte gestern auf Kurier-Nachfrage die Filialschließung in Plankenfels, die aber bereits bei der Vertreterversammlung in Aufseß vor kurzem angekündigt wurde. Allerdings scheint dies bei der Bevölkerung bisher noch nicht angekommen zu sein.
Wie Lang weiter mitteilte, habe bereits ein Treffen mit den Bürgermeistern aus Hollfeld, Waischenfeld, Aufseß und Plankenfels stattgefunden, bei dem es ebenfalls um die Schließung der Plankenfelser Raiffeisenfiliale ging.
Im April beschlossen
Beschlossen hatte die Schließung der Aufsichtsrat mit dem Vorstand bereits im April dieses Jahres. Lang kündigte an, dass die Kunden demnächst ein Schreiben erhalten, in dem ihnen die Schließung mitgeteilt wird. Die Plankenfelser Raiffeisenkunden können dann wählen, ob sie künftig ihre Haupt-Kontogeschäfte in Hollfeld oder in Waischenfeld oder auch in Aufseß abwickeln wollen.
Laut Peter Lang machen auch Sparzwänge die Filialschließung in Plankenfels nötig. Ausschlaggebend sei aber hauptsächlich der Verbraucherschutz und „die Regelungswut der Staatsregierung nach der Krise“, so Lang. Denn nach den neuen Verbraucherschutzrichtlinien, die Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auch noch verteidige, müssten nun auch in kleinsten Geschäftsstellen für Kreditgeschäfte Experten die Kunden beraten. „Dafür können wir aber keine speziell geschulten Mitarbeiter nach Plankenfels schicken“, so Lang. Dieses Jahr jedenfalls soll der Geldautomat noch in Plankenfels bleiben. Ob dies aber auch in Zukunft so sein wird, muss sich erst nach Verhandlungen mit der Gemeinde zeigen, da diese seit einigen Jahren Eigentümerin des Raiffeisengebäudes ist
Betriebsbedingte Kündigungen wird es aber laut Lang wegen der Plankenfelser Filialschließung nicht geben. Die bisher dort halbtags tätige Mitarbeiterin wird nach Hollfeld versetzt. Eine Kündigung einer Mitarbeiterin in der Hollfelder Hauptgeschäftsstelle kam dem aber entgegen. Wie Lang betont, hatte diese Mitarbeiterin von sich aus aufgehört. An vier halben Tagen in der Woche hat die Plankenfelser Zweigstelle bisher noch für die Kunden geöffnet. „Um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können, sind eben auch strukturelle Maßnahmen nötig“, erklärte Peter Lang. tw
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| 17.03.2010 |
Gewerbesteuer bricht ein Trotz deutlich weniger Einnahmen kommt Gemeinde noch ohne Darlehen aus
Haushalt verabschiedet
vom Nordbayerischen Kurier, tw
Auch an der kleinen Gemeinde Plankenfels geht die Wirtschaftskrise nicht spurlos vorüber. Wie Bürgermeisterin Luise Goldfuß (WG) bei der Verabschiedung des Haushalts im Gemeinderat am Montagabend mitteilte, fehlen in diesem Jahr im Vergleich zu 2009 alleine bei den staatlichen Zuweisungen und der Erhöhung der Kreisumlage rund 137 000 Euro. Deutlich eingebrochen sei laut Goldfuß zudem die Gewerbesteuer.
Kassierte die Gemeinde im Jahr 2008 noch 134 000 Euro, so rechnet Kämmerer Heinz Hüther nur noch mit Einnahmen von rund 40.000 Euro.
Einstimmig brachte der Gemeinderat ohne Diskussion den Haushaltsplan für dieses Jahr auf den Weg. In diesem Jahr kann die Mindestzuführung an den Vermögenshaushalt (590.376 Euro) im Verwaltungshaushalt (902.646 Euro) nicht mehr erwirtschaftet werden. Der Zuführungsbetrag liegt nur noch bei 12.135 Euro, müsste aber 82.000 Euro betragen, denn so hoch sind die vorgesehenen Kredittilgungen.
Eine weitere Darlehensaufnahme ist allerdings auch in diesem Jahr nicht vorgesehen, weil für die Investitionen in Höhe von rund 508.000 Euro zum einen aus der Rücklage 181.741 Euro entnommen werden können und zum anderen an Zuschüssen, Anschlussgebühren und Verbesserungsbeiträgen rund 326.500 Euro eingehen sollen. Der Gesamthaushalt liegt dieses Jahr bei rund 1,5 Millionen Euro.
Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer verringert sich um 56.320 Euro und an Schlüsselzuweisungen des Freistaats bekommt Plankenfels 35.820 Euro weniger.
Da 2008 ein wirtschaftlich gutes Jahr für Plankenfels mit relativ hohen Einnahmen bei der Gewerbesteuer war, macht sich dies nun auch bei der Kreisumlage deutlich bemerkbar. Plankenfels muss an den Landkreis 242.656 Euro abführen, das sind 44.412 Euro mehr als noch 2009. Dritter Bürgermeister Manfred Herzing (CSU) sagte dazu, es sei ein „irrsinniges System“, dass die Kreisumlage und die Staatszuweisungen nach den Einnahmen berechnet würden, die die Gemeinde zwei Jahre zuvor erhalten hätte.
Zur Erledigung der Verwaltungsaufgaben zahlt Plankenfels an die Verwaltungsgemeinschaft Hollfeld 90.570 Euro und die abzuführende Gewerbesteuerumlage liegt nur noch bei 9500 Euro. Trotz der Kanal- und Wasserleitungsbaumaßnahmen bleiben die Bürger trotz der Forderung der Rechtaufsicht in diesem Jahr noch einmal von einer Erhöhung der Grundsteuerhebesätze verschont. Zum 1. Januar 2010 sei aber die Anhebung dieser Realsteuerhebesätze von derzeit 300 Punkten dann unumgänglich. Auch der Gewerbesteuerhebesatz liegt weiterhin bei 300 Prozentpunkten. Rund 64.000 Euro erwartet Hüther an Einnahmen aus der Grundsteuer.
Dank des Konjunkturpakets II konnten im Rathaus neue Türen und Fenster für Kosten in Höhe von 9000 Euro eingebaut werden. Für Investitionen an der Gesamtschule Hollfeld zahlt Plankenfels rund 8200 Euro, für eine Felsfreilegung in Kaupersberg 3000 Euro (Zuschuss 2000 Euro) und für Straßenverbesserungen und Grundstückserwerbe stehen 6000 Euro im Plan.
Vom Amt für ländliche Entwicklung gibt es einen Zuschuss in Höhe von 27.500 Euro für Wegebaumaßnahmen in der Bayreuther Straße zum ehemaligen Bahndamm und für den Lückenschluss in der Berggasse.
Beide Maßnahmen kosten rund 60.000 Euro. Für die Straßenbeleuchtung sind weitere 4000 Euro eingeplant und für neue Kanäle 10.000 Euro, wobei hier 5000 Euro an Anschlussbeiträgen einkalkuliert sind.
Bürger müssen zahlen Der Wasserleitungsbau nach Schrenkersberg und Neuwelt steht als in diesem Jahr größte Investition mit 286.000 Euro im Plan. Da es sich dabei um einen Erstanschluss handelt, werden insgesamt 100.000 Euro an Zuschüssen erwartet und weitere 50.000 Euro an Anschlussbeiträgen.
Weitere 125.000 Euro stehen als Restkosten für den Wasserleitungsbau noch im Plan. Hier werden aber auch noch 210.000 Euro an Anschlussbeiträgen erwartet. Weiterhin hofft man, dass man Grundstücke im Wert von 20.000 Euro verkaufen kann. tw
Gemeinde baut weiter Schulden ab
Trotz weniger Einnahmen und mehr Ausgaben soll die Verschuldung von rund 990.000 Euro bis zum Jahresende auf rund 908.000 Euro abgebaut werden. Die Pro-Kopf-Verschuldung der 865 Einwohner soll von 1144 Euro auf 1050 Euro sinken.
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